Welche Schritte umfassen hauptsächlich die Techniken zum Anbau von Navel-Orangen?

Die Anbautechnik für Navel-Orangen umfasst hauptsächlich folgende Schritte: Plantagenanlage: Auswahl eines Gebiets mit einer jährlichen Summe der effektiven Temperatur von mindestens 10°, einem jährlichen Durchschnittswert von 15 bis 19 °C, einer minimalen Lufttemperatur von -6,5 °C sowie maximal 38 °C und einem jährlichen Niederschlag von über 1000 mm sowie einer relativen Luftfeuchtigkeit von 65 % bis 72 %. Gemäß den Anforderungen zur Anlegung von horizontalen Terrassen – "Höhenlinien und serpentinenförmige Umsetzung" – werden Gräben mit einer Tiefe und Breite von jeweils 1 Meter ausgehoben; pro Mu (ca. 667 m²) werden 300 Doppelzentner organischen Düngers tief eingearbeitet, anschließend wird Gründünger gepflanzt und die Schichten schichtweise wieder aufgefüllt. Die Terrassenwände werden aus Stein gemauert, wobei die Terrassenoberfläche eine Breite von 3,5 bis 4 Metern aufweist; in der Mitte jeder Terrasse sind Entwässerungsgräben angelegt.

Veröffentlichungsdatum:

2023-12-07


Die Anbautechnik für Navel-Orangen umfasst hauptsächlich die folgenden Schritte:


  1. Gartenanlage: Der Garten sollte in Gebieten angelegt werden, die folgende klimatische Bedingungen aufweisen: eine jährliche Summe an effektiven Temperaturen von ≥10 °C von 4500 °C bis 6500 °C, eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 15 °C bis 19 °C, Minustemperaturen von bis zu -6,5 °C sowie Höchsttemperaturen von maximal 38 °C. Zudem sollten hier jährlich mehr als 1000 mm Niederschlag fallen und die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 65 % und 72 % liegen. Gemäß den Anforderungen für die Bewirtschaftung von Terrassierungen – "Entlang der Höhenlinien mit serpentinenförmiger Umsetzung" – sind Gräben mit einer Tiefe und Breite von jeweils 1 Meter auszuheben. Pro Mu (ca. 0,067 Hektar) sind 300 Doppelzentner organischen Düngers tief einzubringen; anschließend wird grüner Dünger eingesät und schichtweise wieder eingefüllt. Die Terrassenwände werden aus Stein gemauert, wobei die Terrassenoberfläche eine Breite von 3,5 bis 4 Metern aufweist. Innen auf den Terrassenflächen werden zudem Entwässerungsgräben angelegt.

  2. Gruben für die Pflanzung ausheben: Die Pflanzdichte beträgt 600–750 Pflanzen pro Hektar, wobei ein Abstand von 3,5 bis 4 Metern zwischen den Reihen und 4 Metern zwischen den Pflanzen empfehlenswert ist. Dabei gilt es, die Dichte so zu wählen, dass landwirtschaftliche Arbeiten problemlos durchgeführt werden können. Vorab sollten die Pflanzgruben (je 80 cm lang, breit und tief) ausgehoben werden; darin wird der Grunddünger tief vergraben – vorzugsweise organischer Dünger, der schichtweise eingebracht wird. Beim Wiederverschließen der Grube wird der untere Bereich mit Unkraut sowie mit einer Mischung aus Erde und organischen Düngemitteln gefüllt, während die mittleren und oberen Schichten mit aufgelockerter Oberboden-Erde und vermengtem Hofdünger aufgefüllt werden. In einem Abstand von maximal 30 Zentimetern über dem Boden bleibt dann reine Erde erhalten. Anschließend wird eine Baumfläche geformt, die 30 Zentimeter über dem Boden aufragt und bereit zum Pflanzen ist.

  3. Bodenmanagement: Führen Sie die Bodenverbesserung gemäß den oben genannten Kriterien durch. Wenn die lebende Bodenschicht eine Dicke von über 1 Meter erreicht, der Gehalt an organischer Substanz im Boden zwischen 2,5 und 3 % liegt, die Bodenporosität mehr als 10 % beträgt, die Wasserspeicherkapazität des Bodens 60 bis 80 % erreicht, der Phosphorgehalt 0,15 bis 0,25 % beträgt, der pH-Wert zwischen 5,5 und 7 liegt, der Stickstoffgehalt 0,2 bis 0,25 % beträgt und der Kaliumgehalt 2 % erreicht, können nach 3 bis 4 Jahren die Standards eingehalten werden.


Bei dem Anbau von Navel-Orangen sind folgende Punkte zu beachten:

  1. Rechtzeitiges Unkrautbekämpfen: Während des Anbaus von Navel-Orangen ist es wichtig, den Unkrautbefall im Obstgarten regelmäßig zu überwachen und bösartige Unkräuter wie Bambusblättergras und Hahnenfuß-Unkraut umgehend zu entfernen.

  2. Angemessene Fruchterhaltung: Jeden Sommer treten bei Navelorangen stark ausgeprägte physiologische Fruchtfälle auf. Normalerweise erleben Navelorangen während ihrer gesamten Wachstumsphase zwei Phasen mit solchen physiologischen Fruchtfällen. Ein moderater Fruchtfall ist förderlich für das Wachstum der Bäume, führt jedoch zu einem verringerten Ertrag, wenn er übermäßig stark ausfällt. Um zu viele Früchte abfallen zu lassen, sollte daher eine gezielte Fruchterhaltung betrieben werden – dazu gehört es, je nach spezifischem Zustand des Baumes gezielt Blattdünger zu sprühen und rechtzeitig die sommerlichen Austriebe zu entfernen, um zu verhindern, dass diese den Früchten wichtige Nährstoffe entziehen.

  3. Rechtzeitige Ernte: Auch beim Erntezeitpunkt der Navel-Orangen gelten bestimmte Anforderungen, die hauptsächlich von der geplanten Verwendung abhängen. Wenn die Früchte beispielsweise nach der Ernte gelagert werden sollen, ist es am besten, sie zu ernten, wenn die Färbung der Frucht noch nicht vollständig abgeschlossen ist – etwa bei einem Reifegrad von rund 90 % – und die Frucht noch nicht weich geworden ist. Eine zu frühe Ernte würde die weitere Reifung beeinträchtigen, während eine zu späte Ernte unmittelbar auf den Markt gebracht werden müsste, da sich dies negativ auf die Lagerfähigkeit auswirkt. Zwei Wochen vor der Ernte sollte die Düngergabe sowie die Bewässerung stark reduziert werden; dabei sollte auf chemische Dünger ganz verzichtet und stattdessen eine Tröpfchenbewässerung mit geringem Wasserdurchfluss eingesetzt werden. Die Ernte sollte keinesfalls an regnerischen Tagen erfolgen, zudem erfordert sie bestimmte Erntetechniken, da die Art der Ernte entscheidenden Einfluss auf die spätere Lagerfähigkeit der Früchte hat.



Dünnhäutige Orange