Ein Artikel stellt die Pfropfung von Navel-Orangen ausführlich vor.

Die Pfropfung von Navel-Orangen ist eine gängige Methode zur Pflanzenvermehrung, bei der der Edelreis einer Navel-Orange auf eine andere Pflanze (Unterlage) aufgepfropft wird, um die Vermehrung und Verbesserung der Sorte zu erreichen. Im Folgenden finden Sie eine ausführliche Einführung in die Pfropfung von Navel-Orangen:

Veröffentlichungsdatum:

2024-03-27


Die Pfropfung von Navel-Orangen ist eine gängige Methode zur Pflanzenvermehrung, bei der ein Edelreis der Navel-Orange auf eine andere Pflanze (Unterlage) aufgepfropft wird, um die Vermehrung und Verbesserung der Sorte zu erreichen. Im Folgenden finden Sie eine ausführliche Einführung in die Pfropfung von Navel-Orangen:

1. Veredelungszeit

Die Zeit für die Pfropfung von Navel-Orangen wird normalerweise im frühen Frühling und Sommer gewählt, da in diesen Jahreszeiten die Temperaturen moderat sind und die Heilung der Pfropfstellen sowie das Wachstum der gepfropften Pflanzen begünstigen. Die konkreten Monate für die Pfropfung liegen in der Regel zwischen Februar und März sowie zwischen Juli und September.

2. Pfropfmethoden

Die Veredelung von Navel-Orangen erfolgt auf verschiedene Weisen, darunter hauptsächlich die Schnittveredelung, die Knospenveredelung und die Bauchveredelung.

  1. Schlitzpfropfen: Schneiden Sie den oberen Teil der Unterlagepflanze in einer Höhe von 5 bis 10 Zentimetern über dem Boden ab und schneiden Sie anschließend an der Unterlage einen Schlitz ein. Stecken Sie die lange, geschliffene Seite des Edelreises in den Schlitz der Unterlage, sodass die Kambialschichten mindestens auf einer Seite übereinstimmen, und fixieren Sie alles mit einem Kunststoffband.

  2. Knospungsmethode: Auch bekannt als Schildknospung oder "T"-förmige Knospung. Zuerst schneidet man einen waagerechten Schnitt in den Unterlagebaum, dann macht man von der Mitte des waagerechten Schnitts aus senkrecht nach unten einen Längsschnitt, sodass ein "T" entsteht. Anschließend wird die Knospe mit dem Edelreis in den Schnitt des Unterlagebaums eingeführt und mit einem Kunststofffolienband umwickelt.

  3. Kopulationsverfahren: Als Veredelungsstücke können entweder Einzelknospen oder mehrere Knospen verwendet werden. Beim Pfropfen schneidet man am Unterstock schräg einen Schnitt, steckt das Veredelungsstück hinein und umwickelt anschließend die Stelle mit einem Kunststofffolienband.

3. Pflege nach der Veredelung

Nach der Veredelung sind eine Reihe von Managementmaßnahmen erforderlich, darunter Austriebsschutz, Stammabschnittschnitte, Aufrichten, Spitzenentfernung zur Formgebung sowie Düngungs- und Bewässerungsmanagement.

  1. Triebschutz und Stammunterbrechung: Entfernen Sie rechtzeitig die Sprossen am Unterlagebaum, um das Wachstum des Edelreises zu fördern. Achten Sie beim Schneiden der Unterlage darauf, Position und Höhe des Schnitts so zu wählen, dass das Wachstum der nach dem Pfropfen entstandenen Pflanze nicht beeinträchtigt wird.

  2. Aufrechthalten: Während des Entkeimungs- und Stammstutzens sollte das hervorspringende Sämling rechtzeitig aufgerichtet werden, um ein aufrechtes Wachstum der Pflanze zu gewährleisten.

  3. Kronenschnitt und Formgebung: Wenn die Sämlinge eine bestimmte Höhe erreicht haben, wird der Haupttrieb eingekürzt, um die Verzweigung zu fördern. Nach dem Kronenschnitt werden gleichmäßig verteilte Zweige belassen und überflüssige Äste entfernt.

  4. Düngungs- und Bewässerungsmanagement: Düngen und Gießen Sie je nach Wachstumszustand der Pflanzen angemessen. Erhöhen Sie während der Wachstumsphase die Anzahl und Menge der Düngergaben entsprechend; geben Sie in trockenen Jahreszeiten rechtzeitig Wasser; achten Sie in der Regenzeit auf eine gute Drainage, um Staunässe zu vermeiden.

4. Hinweise

  1. Auswahl des Edelreises: Der Edelreis sollte von einer nachweislich krankheitsfreien Mutterpflanze stammen; hierfür werden einjährige frühherbstliche Triebe von Mutterbäumen verwendet, die im Vorjahr Früchte getragen haben, um eine hohe Durchschlagsrate der Veredelung und ein gesundes Wachstum der gepfropften Pflanzen zu gewährleisten.

  2. Desinfektion der Veredelungswerkzeuge: Vor dem Veredeln sollten die Veredelungswerkzeuge desinfiziert werden, um eine Ausbreitung von Krankheitserregern zu verhindern.

  3. Schutz nach dem Pfropfen: Nach dem Pfropfen sollte die Pfropfstelle geschützt werden, um sie vor Schädlings- und Krankheitsbefall sowie vor den Auswirkungen von schlechtem Wetter zu bewahren.

Kurz gesagt ist das Pfropfen von Navel-Orangen eine technisch anspruchsvolle Aufgabe, die fundierte Kenntnisse der richtigen Pfropftechnik sowie geeignete Nachsorge-Maßnahmen erfordert. Durch sinnvolle Pfropf- und Managementmaßnahmen können die Vermehrungseffizienz und die Qualität der Navel-Orangen verbessert werden, was wiederum zur Entwicklung der Navel-Orange-Industrie beiträgt.


Nabelorange-Veredelung