Welche Probleme bestehen beim Aufbau der Navel-Orangen-Marke?
Veröffentlichungsdatum:
2022-06-29
Das "Drei-Land"-Problem ist seit jeher ein Thema, das uns am Herzen liegt. Bereits sieben Jahre in Folge hat China jeweils ein wichtiges Dokument zum "Drei-Land"-Problem veröffentlicht. Man kann sagen, dass die Lösung dieses Problems unmittelbar mit der sozialen Stabilität und der wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes verbunden ist. Dabei bildet die Landwirtschaft den Kern des "Drei-Land"-Problems: Nur wenn sich die Landwirtschaft entwickelt, können auch die Einkommen der Bauern steigen – und erst dann wird es möglich, eine wohlhabende Gesellschaft für alle zu erreichen. Wie man sieht, herrscht auf dem heutigen Markt für Navel-Orangenprodukte in unserem Land ein harter Wettbewerb mit engen Gewinnmargen. Deshalb ist die Schaffung einer einzigartigen Marke für Navel-Orangen unverzichtbar, um sich vom Wettbewerb abzuheben und die Marktkompetitivität zu stärken. Allerdings gibt es beim Aufbau einer solchen Marke einige Herausforderungen. Im Folgenden wollen wir gemeinsam einen kurzen Überblick über die bestehenden Probleme bei der Entwicklung von Navel-Orangenmarken gewinnen!

1. Eigene Merkmale der Navel-Orangenprodukte erschweren die Entwicklung von Agrarprodukten
Nach Produktart klassifiziert, gehören Agrarprodukte zu den Konsumgütern des schnellen Bedarfs; sie weisen Saisonalität und Zyklizität auf, und das Marktangebot verändert sich ebenfalls je nach Jahreszeit. Darüber hinaus zeichnen sich Konsumgüter des schnellen Bedarfs durch hohe Benutzerfreundlichkeit sowie geringe Markenbekanntheit und Kundenbindung aus. Verbraucher kaufen Obst, Gemüse und andere Agrarprodukte in der Regel in ihrer Nähe ein – selbst in großen Supermärkten können sie leicht zwischen verschiedenen Marken innerhalb derselben Produktkategorie wechseln. Demnach wird der Navel-Orangen-Angebot im späten November bis zur Mitte Dezember beginnen und bei Raumtemperatur bis Februar oder März des folgenden Jahres verfügbar bleiben. Obwohl die Verkaufszeit dieser Frucht relativ lang ist, hängen agrarische Rohprodukte stärker von primären Produktionsfaktoren ab als bereits vorverarbeitete Produkte, was der Markenbildung von Navel-Orangen eher abträglich ist.
2. Schwache Markenorientierung, rückständiges Denken der Landwirte
In der Vergangenheit, als landwirtschaftliche Rohstoffe stark knapp waren, führte der Staat eine einheitliche Ankaufs- und Vertriebspolitik für die meisten Agrarprodukte ein. Diese Politik hemmte im Rahmen des planwirtschaftlichen Systems nachhaltig das kleinbäuerliche Denken der Bauern – jenes Denken, das sich über Jahrtausende hinweg entwickelt hatte und nach wie vor tief verwurzelt ist. Doch mit der weiteren Vertiefung des marktwirtschaftlichen Systems entstand plötzlich der Begriff "Marke". Mit anderen Worten: Die Marke ist ein Produkt des marktwirtschaftlichen Systems. In unserem Land verfolgen die Bauern noch immer eine extensiv ausgerichtete Bewirtschaftungsweise in der Landwirtschaft, was zu niedrigen Erträgen und geringem Mehrwert der Agrarprodukte führt.
Die regionale Marke, die durch die Entwicklung der Navel-Orangenmarke entsteht, ist eine Visitenkarte für landwirtschaftliche Spezialprodukte. Allerdings verkaufen einige Obstbauern ihre Erzeugnisse nicht über von Regierungs- oder anderen Behörden eingerichtete Vertriebskanäle, sondern lediglich, um kurzfristig ihren eigenen Gewinn zu maximieren – ein Mangel an globalem Bewusstsein ist hier offensichtlich. Ebenso reicht das Verbraucherbewusstsein für die Navel-Orangen-Marke noch nicht aus. Zwar sind Navel-Orangen lokal weithin bekannt, doch auf nationaler Ebene fehlt es in manchen Regionen an entsprechender Werbung, sodass Verbraucher die Marke gar nicht kennen.
3. Großer Branchenumfang, unzureichende Finanzierung durch gesellschaftliche Mittel
Die Navel-Orangen-Marke ist ohne die Rolle der Regierung nicht zu haben. Gleichzeitig hat die Stadtregierung eine Reihe von Fördermaßnahmen ergriffen, um Obstunternehmen durch Mittel wie Bargeldprämien und Steuerrückzahlungen zur technologischen Innovation und zur Erweiterung ihrer Vertriebskanäle zu ermutigen. Allerdings gibt es in der gesamten Stadt insgesamt 230.000 Obstbauern, 730.000 Familien mit Obstbäuerinnen und -bauern sowie 151 verarbeitende Unternehmen – wodurch die Unterstützung der Regierung begrenzt bleibt und nur ein relativ kleiner Kreis davon profitiert. Fehlt es der Marke Navel-Orange an einer starken finanziellen Absicherung, fühlt man sich zwar motiviert, aber dennoch den eigenen Möglichkeiten entsprechend eingeschränkt.
4. Der Wettbewerb auf dem Markt ist ungeordnet, und gefälschte und minderwertige Produkte sind stark verbreitet.
Derzeit gibt es in unserem Land drei Hauptanbaugebiete für Navelorangen. Die Navelorangen aus Gannan zeichnen sich durch Eigenschaften wie "viel Süße und Saftigkeit, ansprechendes Aussehen, kühlende Wirkung zur Linderung von Hitze sowie hautpflegende Effekte" aus und sind bei Kunden äußerst beliebt. Allerdings ist der Wettbewerb auf dem Markt hart: Einige Händler fälschen sogar die Marke "Gannan-Navelorange" und verwenden unbefugt Orangenprodukte, die nicht aus der Region Gannan stammen. Zudem führen die Produzenten aufgrund der konzentrierten Markteinführungszeit häufig den Einsatz chemischer Katalysatoren ein, um die Reife der Navelorangen vorzeitig zu beschleunigen und so illegale Höchstprofite zu erzielen. Dies beeinträchtigt erheblich die Qualität und Beschaffenheit der im Handel erhältlichen Früchte.
5. Unzureichender Standardisierungsgrad, fehlende Überwachungskraft
Im Vergleich dazu ist es schwieriger, eine bestehende Navel-Orangen-Marke beizubehalten, als eine neue Marke aufzubauen. Einer der Gründe für die Schwierigkeit beim Aufbau einer Navel-Orangen-Marke ist die unzureichende Standardisierung: Aufgrund der natürlichen geografischen Vorteile unterscheiden sich die Qualitäten der Nabelorangen in den verschiedenen Regionen nur geringfügig – allerdings besteht gerade im Produktions- und Vertriebsprozess noch ein hoher Bedarf an einheitlichen Standards.
6. Regionale Beschränkungen, unzureichendes Marketing-System
In den letzten Jahren hat sich der Navel-Orange-Markt landesweit und über die Vertriebskanäle hinweg weiterentwickelt, doch das Markenmarketing-System ist derzeit noch nicht ausgereift, und die Vertriebswege sind begrenzt – bisher wurden lediglich Liefervereinbarungen mit einigen großen Kaufhausketten wie Carrefour und Walmart geschlossen.
Die Untersuchung der Probleme beim Aufbau von Navel-Orangen-Marken zielt darauf ab, Produkte besser zu positionieren, den Mehrwert landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu steigern und durch Markenbildung die Skalierung voranzutreiben – wobei skalierte Produktion wiederum die Marktfähigkeit fördert –, um so einen breiten markenbezogenen Wirkungsgrad auf dem Markt zu erzielen.
Navel-Orangen-Marke
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